Endlich im Harz - Auftakt beim Sommercamp

 

Der Montagmorgen startete für alle Beteiligten ziemlich früh, auch vor Aufregung, denn endlich startete unsere einwöchige Reise zum Sommercamp in den Harz. 

 

Die Knipser beluden schon um 9 ihr Auto mit der Technik für die Woche. Um 10 trafen sich dann nach und nach alle Projektleiter, Betreuer und Teilnehmer am Puppentheater. Dort wurde der Transporter mit den Bühnenteilen, Requisiten, Kostümen und mit dem Reisegepäck vollgepackt. 

Die vier Knipser Una, Oskar, Melli und Christian fuhren mit dem Auto in Richtung Friedrichsbrunn, denn ihr Auftrag war es, den Einkauf für die ersten drei Tage zu erledigen. Kein einfaches Unterfangen, wie sich herausstellte, denn für 27 Reisende einzukaufen und das alles in einem Auto unterzubringen, erfordert echtes Stapelgeschick.

Mimo steuerte den Transporter nach Friedrichsbrunn, die übrigen „Hausbewohner“ reisten mit dem Zug. Nach einer kurzen Busreise erreichten die Zugreisenden gegen halb 2 das Baumhaus, Vereinssitz des Theaterlandschafft e.V. und ein Raum für Werkstätten, Workshops und Aufführungen. Hier werden wir nun noch bis Sonntag an unserem Stück arbeiten und als Gruppe zusammenwachsen.

Um halb 3 waren dann auch endlich die Einkäufe da und die erste Küchengruppe kochte Vollkornnudeln und Tomatensoße.

 

Mit Jule, Mila, Hilka, Sven und Philipp stehen uns sehr nette ehrenamtlich Betreuer zur Seite. Sie sorgen dafür, dass die Mahlzeiten reibungslos ablaufen und die in Arbeitsgruppen eingeteilten Jugendlichen sich auch wirklich an der gemeinsamen Arbeit beteiligen. Manchmal nicht ganz leicht, weil es auf dem weitläufigen Gelände um das Baumhaus einfach viel zu entdecken gibt.

Nach dem sehr späten Mittagessen um halb 5 und einer kleinen Verdauungspause, verwandelte sich der Gemeinschafts- und Speisesaal in den Probenraum. Als Auftakt und weil ja auch die neuen Betreuer für diese Woche zu unserer bunten Truppe gehören, machten wir das Picasso-Kennenlernspiel. Zunächst malten wir von uns Porträtbilder und dann interviewten sich immer jeweils zwei Personen. Das Spannendste kam aber dann: Die zwei Partner stellten sich gegenseitig auf der Bühne vor und übernahmen dabei die Rolle des jeweils anderen. Es wurde herzlich gelacht und gab großen Applaus.

Zum Abendbrot sorgte Christian am Grill dafür, dass auch jeder einen Grillkäse, eine Bratwurst oder einen leckeren Gemüsespieß abbekam. Jule und Mila hatten schon am frühen Abend Pellkartoffeln gekocht, die mit Kräuterquark herrlich schmeckten.

 

Noch bis spät in die Nacht saßen die drei für das Theaterstück verantwortlichen Projektleiter Marlen, Chris und Mimo zusammen und arbeiteten an den Szenen, ordneten Rollen zu und teilten Probengruppen für den Dienstag ein. 

Vor dem Zubettgehen wurde der Plan dann noch im Gemeinschaftsraum aufgehängt und begrüßte die Jungen und Mädchen am nächsten Morgen.

Obwohl wir sieben Tage zur Verfügung haben, ist die Zeit doch knapp bemessen“, meinte Marlen. Es liegt noch viel Arbeit in dieser Woche vor uns. Denn nicht nur das Stück und die einzelnen Szenen müssen weiter erarbeitet und finalisiert werden, auch Masken werden dafür noch gebaut.

 

 


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