Die Idee

 

 Woher kommt die Angst vor dem Fremden?

 

Ist ein Zusammenleben überhaupt möglich?

 

Wie reagieren unterschiedliche Kulturen aufeinander?

 

Das Haus wird zum Sternpunkt dieser Überlegungen. Mit der Idee, dass da ein Haus ist, das von Kindern und Jugendlichen besetzt wird, werden einige Fragen ausgelöst, die wir interessant und spannend finden und denen wir tanzend, musizierend, schreibend, malend und theaterspielend begegnen wollen: Wie gestaltet sich das Zusammensein/-leben? Welche Träume und Wünsche, Abneigungen und Verletzlichkeiten kommen zum Vorschein? Wo gibt es Reibungspunkte? Welche Wünsche, Träume und Hoffnungen haben sie?

 

Zuvor müssen sich die Jugendlichen vermeintlich einfache Fragen stellen: Was nehme ich mit? Was brauche ich, um mich wohl zu fühlen? Auf was kann ich (nicht) verzichten? - Einige der Jugendlichen mussten sich diese Frage bereits auf schmerzhafte Weise beantworten, andere Jugendliche werden zum ersten Mal damit konfrontiert. Umso spannender sind die Ergebnisse in Hinblick auf die persönlichen Gegenstände, die sich in ihren Koffern befinden werden und ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Diese werden auf poetisch-künstlerische Weise mittels Objekttheater und Tanz auf die Bühne gebracht. Dafür erhalten die Teilnehmer einen speziellen Workshop bei Florian Kräuter, Puppenspieler des Puppentheaters, in Objekttheater.